Was erstklassige Lehrlingsausbilder​:innen ausmacht

Drei Personen im Gespräch bei einem Outdoor-Workshop – eine Frau mit Notizblock, eine Teilnehmerin mit Kaffeebecher und eine weitere Person im Vordergrund. Fokus auf informelle Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung in natürlicher Umgebung.

Fachliche Kompetenz ist Voraussetzung – aber nicht genug

Was bedeutet Ausbilder:in heute?

Damit sich dem Lehrling sein zukünftiges Beschäftigungsfeld erschließen kann, braucht es natürlich eine:n Ausbilder:in, der/die entsprechende fachliche Kompetenz mitbringt. Jemand, der schlicht und ergreifend weiß, wovon er/sie spricht. Damit ist es aber noch lange nicht getan. Wer junge Menschen effektiv begleiten möchte, benötigt auch ein Grundverständnis darüber, wie zeitgemäßes Lernen heute gelingen kann. Ausbilder:innen brauchen pädagogisches Handwerkszeug und das Wissen, wie sie ihre, oft über Jahre erlangten Fertigkeiten zielgruppengerecht vermitteln können. Hier geht es nicht nur um Kommunikation, sondern auch um Motivation und Führung, die persönliche Haltung und die Beziehung zum Lehrling.

Wer kann Ausbilder:in werden – und warum?

Die Rolle des Ausbilders oder der Ausbilderin geht weit über das Fachliche hinaus. Wer sich für diese Aufgabe entscheidet, übernimmt Verantwortung für die Entwicklung junger Menschen. Es braucht nicht nur Wissen, sondern auch Haltung, Empathie und die Bereitschaft, sich selbst weiterzuentwickeln. Mehr zur Ausbilderqualifikation im Lehrlingscoaching.

Lernprozesse aktiv und nachhaltig gestalten

Der Ausbilder in der Praxis: Methodisch-didaktische Kompetenzen

Sowohl das Unternehmen, als auch die Lehrlinge wünschen sich, dass die Auszubildenden möglichst rasch in die Wertschöpfungskette des Unternehmens integriert werden können. Es muss ein Rahmen geschaffen werden, in dem sie sich je nach persönlichem Entwicklungslevel sicher und wertgeschätzt bewegen können. Gute Ausbilder:innen verstehen es, sinnvoll zu delegieren und konstruktiv Feedback zu geben. Sie stellen gezielt Fragen, können zuhören und erarbeiten für oder mit den Lehrlingen geeignete Zielvereinbarungen, die den größtmöglichen Nutzen für Lehrling und Unternehmen ermöglichen. Der/die Ausbilder:in wiederum braucht Instrumente zur Dokumentation und Evaluation an die Hand. Diese Fähigkeiten fassen wir bei unseren HeartBeat Ausbilder:innen-Colleges unter methodisch-didaktischen Kompetenzen zusammen.

Ausbildertraining und Ausbildungsdokumentation als Erfolgsfaktoren

Ein professionelles Ausbildertraining vermittelt genau diese Kompetenzen: Zielvereinbarungen, Feedbackkultur, Dokumentation und Evaluation. Wer Lehrlinge begleitet, braucht Werkzeuge – und die Fähigkeit, sie sinnvoll einzusetzen.

Soziale Kompetenz und Beziehungsgestaltung

Lehrlingsausbilder:innen brauchen Beziehungskompetenz

Nicht zuletzt überzeugen erstklassige Ausbilder:innen aber auch mit ihrer sozialen und persönlichen Kompetenz. Junge Menschen bringen neue Lebenswelten, Hoffnungen, Bedürfnisse und immer wieder auch einmal persönliche Konflikte mit in das Unternehmen. Es sind in erster Linie die Ausbilder:innen, die hier ein sensibles Gespür für jeden einzelnen Lehrling in seiner individuellen Entwicklung mitbringen müssen. Ein sachlicher Umgang mit Konfrontationen, konstruktive Zugänge zu alternativen Sicht- und Herangehensweisen sowie der Aufbau von tragfähigen Beziehungen: Top Ausbilder:innen verstehen es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl professionelles Arbeiten als auch nachhaltige Entwicklungsprozesse ermöglichen.

Mentoring, Haltung und tragfähige Beziehungen

Wer Lehrlinge erfolgreich begleiten will, braucht mehr als Methoden – es braucht Haltung. Mentoring bedeutet, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, ihnen Orientierung zu geben und Vertrauen aufzubauen. Das ist die Basis für nachhaltige Lehrlingsentwicklung.

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